Die deutsche Bankenlandschaft: Wie der "Wanderer über dem Nebelmeer" erblickt der Betrachter markante Erhebungen, unbekannte Weiten und tiefe Klüfte. In jedem Winkel wird gewerkelt, gebucht und um Kunden geworben.
Doch es brodelt unter der Oberfläche. Der Konkurrenzdruck aus dem Ausland wächst. Die einst starren Verhältnisse geraten in Bewegung. Lohnt der Einstieg?
Innovative Produkte sollen Geld in die Kasse spülen und neue Käufergruppen erschließen. Themenfonds, Investmentzertifikate und gebündelte Kredite gelten in vielen Häusern als große Hoffnungsträger - bis zum Ausbruch der Finanzkrise.
Für Anleger können sich Aktien aus dem deutschen Bankensektor durchaus lohnen. Denn einige Papiere dürften infolge der Krise mehr eingebüßt haben als vielleicht nötig.
Und in der deutschen Bankenlandschaft gibt es einiges zu entdecken. Für Außenstehende erscheint das Durcheinander kolossal: Bausparkassen, Direktbanken, Entwicklungsbanken, Privatbanken, Sparkassen und die Volks- und Raiffeisenbanken - wer spielt welche Rolle?
Der interessierte Anleger findet sich schnell zurecht. Die Masse der Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist nicht börsennotiert, ebenso verhält es sich mit den meisten kleinen Privatbanken.
Auch bei den Zentralinstituten der Volks- und Raiffeisenbanken müssen private Investoren draußen bleiben. Und die Landesbanken bilden ohnehin ein eigenes Kapitel.
Was bleibt übrig? Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) mit Bafin-Chef Jochen Sanio (Bild) weiß Rat: Bei ihm und seinen Mitarbeitern in Bonn müssen alle Kreditinstitute, die in Deutschland aktiv werden wollen, eine schriftliche Genehmigung beantragen.
Für Häuser aus dem europäischen Wirtschaftsraum gilt eine Ausnahme: Wenn sie "im Wege des freien Dienstleistungsverkehrs grenzüberschreitend oder mit einer Niederlassung tätig werden wollen", müssen sie sich lediglich bei der Bankaufsicht anmelden.
In den Datenbanken der Bafin stehen rund 2000 Kreditinstitute mit Zulassung in Deutschland (Stand Juli 2008). Lässt die öffentlich-rechtlichen Sparkassen, die genossenschaftlich organisierten Häuser und die Töcher ausländischer Großbanken links liegen, schmilzt die Zahl der verfügbaren Bankaktien rasch zusammen.
Kleinere Privatbanken arbeiten diskret und sind oft stark regional verwurzelt. Nur äußerst selten tauchen sie - wie hier die Weserbank - in den Schlagzeilen auf. Als Investment fallen die meisten aus.
Damit stehen Privatanlegern immerhin noch fast 30 börsennotierte Häuser offen. Deutlich mehr als die bekannten Dax-Titel Commerzbank, Deutsche Bank und Hypo Real Estate.
Im Alphabet ganz vorne: die Aareal Bank, die sich selbst als "Spezialist für Spezialisten" bezeichnet und ganz der gewerblichen Immobilien- und Wohnungswirtschaft widmet. Hauptsitz der Bankgruppe ist Wiesbaden. Die Aareal-Aktie ist im MDax notiert.
Die Aareal-Aktie erscheint kaum anfällig für scharfe Einbrüche, dennoch erschüttern die Ausläufer der Kreditkrise natürlich auch das Immobiliengeschäft. Auf Jahressicht betrachtet bricht der Kurs zeitweise um zwei Drittel ein.
Die AHAG Wertpapierhandelsbank war einst im SDax notiert. Im Jahr 2002 steuerten die Düsseldorfer Wertpapier-Spezialisten auf die Insolvenz zu. Doch die Bafin-Zulassung steht, und auch die Aktie findet offenbar noch Käufer.
Bei AXG, einer auf Klein- und Kleinstwerte spezialisierte Investmentbank, ist man stolz auf die eigene Unabhängigkeit. Größter Anteilseigner der mittelständischen Bank ist die ebenfalls börsennotierte Beteiligungsgesellschaft Pongs & Zahn AG.
Baader Bank: Bis vor kurzem kannten Insider das Haus noch als Wertpapierhandelsbank. Seit Juli 2008 freuen sich die Unterschleißheimer über die Vollbanklizenz. Künftig firmiert das Haus unter dem Namen Baader Bank AG.
Der Kurssturz der Baader-Aktie Ende Juni 2008 deutet darauf hin: Auch "Deutschlands führende Wertpapierhandelsbank" (Eigenwerbung) bleibt von nervösen Reaktionen nicht verschont. Mit einem Aktienrückkaufprogramm und einem soliden Quartalsergebnis hält die Baader Bank dagegen.
Bankverein Werther: Das Institut wurde im Jahr 1877 als "Vorschussverein" gegründet und bereits 1897 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im Stammhaus im westfälischen Werther (Kreis Gütersloh) sieht man sich auf dem Weg "von einer regionalen Universalbank zur bundesweit agiernden, mobilen Privatbank". Die westfälischen Banker unterhalten Repräsentanzen in Bielefeld, Berlin-Mitte, Lippstadt und in Rostock.
Einer ganz anderen Zukunft sieht Bankchef Wolfgang Sprißler von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (HVB) entgegen.
Die Geschichte der HVB als eigenständiges Haus ist zu Ende. Im Zuge der Übernahme durch eine italienische Großbank betreut die HVB nun die Investmentsparte der Unicredit-Gruppe.
Direktbanken sind Banken ohne eigenes Filialnetz. Die junge Gattung bietet Dienstleistungen wie Tagesgeldkonten oder die Depotverwaltung an und nutzt dazu Direktverbindungen zum Kunden via Post, Telefon oder Internet. Die meisten Direktbanken sind 100-prozentige Töchter in- und ausländischer Großbanken.
Comdirect Bank: Die Turbulenzen an den Börsen scheinen das Geschäft der Commerzbank-Tochter zu beflügeln. Mit steigenden Aktienkursen im Dax wickelt auch die Comdirect mehr Wertpapieraufträge ab. Die Comdirect ist eine der wenigen eigenständigen Direktbanken Deutschlands mit Aktien im Streubesitz.
Wer es als Anleger etwas größer mag, dürfte sich mit der Commerzbank-Aktie recht wohl fühlen. Laut Bankenverband kommt das Haus im Ranking der 100 größten deutschen Kreditinstute auf eine Bilanzsumme (2007) von 616 Mrd. Euro. Das fällt im Beratungsgespräch (Bild) kaum auf, reicht aber für Platz zwei.
Commerzbank: Im Mai 2007 kostet die Coba-Aktien in der Spitze 37 Euro. Übernahmevorbereitungen belasten auf Kurs. Und seit 31. August 2008 steht fest: Die Commerzbank übernimmt die Dresdner Bank für fast zehn Milliarden Euro.
Durch die Übernahme entsteht nach dem heimischen Branchenprimus Deutsche Bank ein zweiter Bankenriese mit einer Bilanzsumme von über 1100 Mrd. Euro und elf Millionen Privatkunden.
Die frühere "Concord Effekten" nennt sich seit Juli 2007 "Concord Investment Bank". Das breitere Publikum kennt die Bank vor allem durch die Begleitung von Börsengängen. Die Frankfurter Bank konzentriert sich auf kleinere und mittelständische Unternehmen, leidet allerdings schwer unter der Finanzkrise und anderen Sonderfaktoren. Das erste Halbjahr 2008 endet für Concord erneut mit einem negativen Ergebnis.
Die DAB Bank, eine Tochter der HypoVereinsbank, bezeichnet sich selbst als "die Direktbank Nummer 1 im Wertpapiergeschäft in Deutschland und Österreich". Sitz des Unternehmens ist München. Dort steht auch der "Laimer Würfel", die mehr oder weniger repräsentative Zentrale von Deutschlands erstem Discount Broker.
DAB Bank: Wie andere kleinere Bank-Titel auch erweist sich die DAB-Aktie als sehr schwankungsanfällig. Risikobereite Investoren dürfte das nicht stören. Vorsichtigere Bank-Anleger ordern lieber Schwergewichte, wie zum Beispiel die Aktie der ...
... Deutschen Bank - der immernoch unbestritten Nummer 1 der deutschen Bankenbranche. Angesichts einer Bilanzsumme (2007) von 2020 Mrd. Euro kürt der Bankenverband das Geldhaus zum mit Abstand größten deutschen Kreditinstitut. Den Vorsprung nutzt die Bank, um über die Filiale der Zukunft nachzudenken - im Bild ein Konzept ohne Schalter, dafür aber mit "Lounge" und "Kid's Corner".
Deutsche Bank: Dass Größe nicht vor Unbill schützt, erfährt Bank-Chef Josef Ackermann am eigenen Leib. Seit Sommer 2007 hat sich der Börsenkurs mehr als halbiert. Aus dem teuren Bieterkampf um die Dresdner Bank zieht sich sein Haus deshalb schon früh wieder zurück.
Deutsche Hypo: Im Herbst 2007 steigt die NordLB bei der Hypothekenbank ein. Der Kurs der Aktie springt nach oben - und bleibt im Gegensatz zu anderen Bank-Titel weitgehend stabil. Darüber können sich auch Privatanleger freuen. Immerhin 1,60 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz.
Für die Deutsche Post ist der Verkauf der Banktochter ausgemachte Sache, doch die Verhandlungen scheinen zuletzt etwas ins Stocken geraten zu sein. Die Deutsche Bank möchte weniger bezahlen als von der Post gefordert, sagen Insider.
"Das Problem ist, dass es wegen der Finanzkrise derzeit sehr wenige gibt, die sich die Postbank leisten können", sagt Post-Chef Frank Appel im August 2008. Auf jeden Fall will die Post ihre Tochter mit dem dichtgeknüpften Filialnetz "nicht unter Wert" verkaufen.
Postbank: Die Aktien der Deutschen Postbank verlieren zwischen Juni und August 2008 knapp ein Drittel an Wert. Mutige Anleger sehen hier - wie bei anderen Bank-Titeln - eine Gelegenheit zum Einstieg.
Platz 3 in der Rangliste des Bankverbands: Mit einer Bilanzsumme (2007) von etwas mehr als einer halben Billion Euro zählt die Dresdner Bank zu den führenden Großbanken Deutschlands. Dennoch verkauft der Versicherungskonzern Allianz seine Banktochter - der größte Deal in der deutschen Finanzbranche seit Jahren.
Bei der Allianz-Aktie (Chart) winken Sektor-Puristen ab. Als reiner Banken-Titel geht das Papier nicht durch. Im Kurs zeigen sich dennoch branchentypische Bewegungen: Seit Sommer 2007 geht es auch für die Allianz-Aktie abwärts. Der Verkauf der Dresdner Bank kostet die Allianz angeblich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.
Bei der Eurohypo fällt im Juli 2008 eine wichtige Weichenstellungen für die Zukunft: Die Übertragung der Aktien der letzten verbleibenden Eurohypo-Aktionäre auf die Hauptaktionärin Commerzbank wird zum 25. Juli wirksam.
Dennoch zählt die Eurohypo nach Angaben des Bankenverbands zu den größten Banken Deutschlands. Mit einer Bilanzsumme von 214 Mrd. Euro kommt das Haus 2007 auf Platz 11. Doch nach dem "Squeeze-Out" endet für die Spezialbank für Immobilien- und Staatsfinanzierung die Zeit an der Börse. Die Eurohypo geht im Commerzbank-Konzern auf.
Gebhard & Co. Wertpapierhandelsbank: Ein Viertel der Aktien hält Bankchef Michael Gebhard, rund 35 Prozent befinden sich in Streubesitz. Beheimatet im Wertpapierhandel, konzentriert sich die Gräfelfinger Bank auf die Betreuung kleiner und mittlerer, börsennotierter Unternehmen.
HSBC Trinkaus & Burkhardt: Die Geschichte der Düsseldorfer Privatbank Trinkaus reicht mit allen Vorläufern zurück bis in das Jahr 1785. Seit 1992 hält die britische Großbank HSBC die Aktienmehrheit, aktuell sind 78,6 Prozent in der Hand der Briten. Die Landesbank Baden-Württemberg ist mit einem Anteil von 20,3 Prozent beteiligt - kaum Platz für Privatanleger.
Die Hypo Real Estate - eigentlich eine Unternehmensgruppe mit der Hypo Real Estate Holding an der Spitze - sorgt seit Beginn der Kreditkrise für starke Kursbewegungen - nach ob und nach unten. Nach der Übernahme des Staatsfinanzierer Depfa Bank steigt der Dax-Konzern zur Nummer eins in der Hypotheken-, Infrastruktur- und Staatsfinanzierung auf, noch vor der Eurohypo.
Hypo Real Estate: Mit den Zahlen zum zweiten Quartal 2008 macht der Immobilien-, Staats- und Infrastrukturfinanzierer eine vergleichsweise gute Figur. Dennoch droht dem von der Finanzkrise belastete Institut ein erheblicher Statusverlust: Wegen der schwachen Kursentwicklung rechnen Beobachter mit einem Dax-Ausschluss. Die Aktie verliert bis Juli 2008 binnen zwölf Monaten rund zwei Drittel an Wert.
Die Geschichte der Mittelstandsbank IKB werden Anleger nicht so schnell vergessen. Ende Juli 2007 räumt die bis dahin kaum bekannte Bank Probleme mit einem von ihr verwalteten US-Fonds ein. Der Aktienkurs der im Nebenwerteindex MDax gelisteten IKB bricht um mehr als 20 Prozent ein, und ...
... auch in den Folgemonaten wird es nicht besser. Die staatliche Förderbank KfW muss als Mehrheitseigentümer mehrmals einspringen und das schwer erschütterte Haus stützen. Monatelang kommt die Mittelstandsbank nicht aus den Schlagzeilen. Am Ende wird die IKB für rund 100 Mio. Euro an einen Finanzinvestor verkauft.
Lang & Schwarz: Die Wertpapierhandelsbank kümmert sich um Dienstleistungen "rund um den Kapitalmarkt". Das reicht vom klassischen Brokergeschäft über die IPO-Beratung bis zur Entwicklung strukturierter Produkte. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise zeigt der Aktienkurs Schwächen.
Die Münchner Merkur Bank, eine Kommanditgesellschaft auf Aktien, betont: "Wir sind keine kleine Bank und keine Großbank, sondern eine Privatbank." Mit einer Bilanzsumme von 659 Mio. Euro reicht das Haus nicht einmal in die Näher der 100 größten Banken. Dafür ist die Merkur Bank nach eigenen Angaben "keinerlei eigene Engagements im amerikanischen Subprime-Markt eingegangen".
MLP: Der Einstieg von Swiss Life rückt die Aktie des Finanzdienstleisters mit Bank-Lizenz ins Rampenlicht. Das einstige Dax-Unternehmen mit Sitz in Wiesloch, einer Kleinstadt südlich von Heidelberg, wehrt sich gegen die Avancen des Versicherers und versucht seine Position als "unabhängiges Beratungshaus" zu wahren.
Die MPC Capital Gruppe entwickelt, initiiert und vertreibt Kapitalanlagen wie zum Beispiel Schiffsfonds für vermögende Privatanleger. Innerhalb der Gruppe verfügt die MPC Capital Privatbank über eine Vollbanklizenz.
MPC: Knapp 13 Prozent der MPC-Aktien sind in der Hand des US-Finanzinvestors Corsair Capital (Stand: Juni 2006), fast 25 Prozent hält der Konzern selbst. Der Rest verteilt sich auf kleinere Anteilseigner und den Streubesitz.
MWB Fairtrade: Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und ist seit 1999 börsennotiert. Die Gründungsaktionäre halten etwa 70 Prozent der Aktien. "Das schwierige Börsenumfeld führte im ersten Halbjahr 2008 zu einem massiven Rückgang der Handelsumsätze", heißt es im Halbjahresbericht 2008.
Nordaktienbank: Die Hamburger Privatbank befasst sich nach eigenen Angaben mit der "Vermögensverwaltung anspruchsvoller Privatkunden" und dem Mittelstand. Ende Juli 2008 nutzt der frühere HCI-Chef Harald Christ die Gelegenheit zum Einstieg. Seine Beteiligungsgesellschaft erwirbt einen 10,4-prozentigen Anteil.
Quirin Bank: 1998 als "Berliner Effektenbank" gegründet, firmiert das Haus seit 2000 unter dem Namen "Consors Capital Bank". Im Jahr 2006 benennt sich das Haus schließlich in Quirin Bank um. Die Berliner Effektengesellschaft hält als Finanzholding 30,8 Prozent der Aktien, ein Viertel ist im Besitz der Landesbank Baden-Württemberg.
Die Tradegate AG fungiert innerhalb des Finanzkonzerns der Berliner Effektengesellschaft als Wertpapierhandelsbank. 95,49 Prozent der Aktien (Stand: Juni 2008) liegen bei der Holding. Da bleibt für Privatanleger kaum Platz.
Varengold: Die Hamburger Wertpapierhandelsbank beschreibt sich selbst als "einziges deutsches Kreditinstitut mit einem exklusiven Fokus auf den Bereich der Hedgefonds". Die Aktien der "inhabergeführten und unabhängigen Investmentbank" sind im Entry Standard der Börse Frankfurt notiert.
Und noch ein Schmankerl für bankaffine Anleger: Die Umweltbank - das erste auf ökologische Geldanlagen spezialisierte Kreditinstitut. Die im Freiverkehr notierten Papiere gehen am 25. Juni 2001 zum Preis von 11,50 Euro in den Handel. Den Dax-Einbruch Ende Januar 2008 macht das Papier bemerkenswert schnell wieder wett.
Schnigge: Der klassische Börsenhandel ist die Domäne der Wertpapierhandelsbank mit Sitz in Düsseldorf und einer Niederlassung in Frankfurt am Main. Fast 90 Prozent der Aktien hält die Luxemburger Private-Equity-Gesellschaft Augur Capital.
Die VEM Aktienbank tritt 1998 als "erstes deutsches Internet-Emissionshaus mit Banklizenz" an die Öffentlichkeit. Auf dem Weg vom "zur Investmentbank für den Mittelstand" begleitet die Münchner Spezialbank eigenen Angaben zufolge "fortlaufend interessante Kapitalerhöhungen". Im Juli 2008 kündigt die Bank eine Kapitalerhöhung an. Sie soll das weitere Wachstum finanzieren.
Für den gewitzten Anleger, der in deutsche Bank-Aktien investieren will, finden sich abseits der ausgetretenen Pfade genügend Gelegenheiten zum Einstieg. Doch auch mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Finanzkrise erschüttern immer neue Hiobsbotschaften das Vertrauen in die Finanzwelt. "Die Finanzkrise ist nicht ausgestanden", betonen Experten. Was heißt das für die Branche?
In Deutschland bringt die Krise lang gehegte Fusionsvorhaben in Gang. "Das hat auch sein Gutes", meint zum Beispiel Bankenprofessor Dirk Schiereck von der European Business School (EBS). "Die Neustrukturierung der Bankenlandschaft macht die Institute wettbewerbsfähiger und teurer, so dass sie weniger leicht übernommen werden können".
Anleger können die allgemeine Aufbruchsstimmung nutzen - und sich rechtzeitig mit den markanten Erhebungen, unbekannten Weiten und tiefen Klüfte der deutschen Bankenlandschaft vertraut machen. (Text: Martin Morcinek mit Material von dpa und Bildern von AP, Caspar David Friedrich, dpa, und rts / Stand: 01.09.2008)
Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.
Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben.
Quelle: boerse-frankfurt.deExperteer bietet Ihnen Zugang zu renommierten Personalberatungen sowie Stellenangebote ab 60.000 €.
Die wichtigsten Ereignisse der Woche aus Wirtschaft, Börse und Konjunktur....»
Regelmäßige Outperformance der Indizes durch kollektive Intelligenz: Entdecken Sie einen neuen Analyseansatz für die Anlageauswahl an der Börse. ...»
Impressum: © teleboerse.de 2012 Alle Rechte vorbehalten, Datenschutzerklärung und Informationen zu unserer Werbung, Nutzungsbedingungen Website, Die Seite wird vermarktet von IP Deutschland GmbH, produziert von der nachrichtenmanufaktur GmbH, Programmierung Börsenseiten und Kurse: vwd group