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Welt-Index: Goldener Börsenherbst voraus

Die Weltwirtschaft wird tendenziell wachsen und nicht schrumpfen. Nach Ansicht des Kölner Vermögensverwalters Markus C. Zschaber werden außerdem die globalen Zinsen auf sehr lange Sicht tief bleiben.

Die Weltwirtschaft durchläuft seit einigen Monaten einen volatilen Zyklus im Wachstum, welcher aber positiv ausgeprägt ist. Beeinflusst wird der aktuelle Wachstumstrend durch die partikulare Abschwächung der USA und Chinas im verarbeitenden Gewerbe, während der Dienstleistungssektor in beiden Regionen weiterhin expandiert. Positiv zeigen sich auch die Daten aus Europa, vor allem aus Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Tendenziell etwas schwächer sind die gesamtwirtschaftlichen Daten aus den restlichen Emerging Markets, inklusive Russland und Brasilien. Die moderate positive Tendenz der Weltwirtschaft spiegelt der "Index der Konjunkturdaten" aktuell wider. Mit einem aktuellen Niveau von 63 Prozent (Vormonat 61 Prozent) verdeutlicht das Konjunkturbarometer einerseits den mittelfristigen Trend, welcher positiv trotz aller Störfeuer ausgerichtet ist.

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Nach dem vormonatigen Rückgang der Konjunkturüberraschungen konnten diese jüngst das Niveau halten. Ein erneuter Anstieg konnte sich aufgrund der abschwächenden Entwicklung der Stimmungsdaten aus der Wirtschaft in den USA und in China nicht durchsetzen, da die Daten recht deutlich unter den Markterwartungen ausgefallen sind. Vor allem die Daten aus dem verarbeitenden Gewerbe haben in beiden Regionen eigentlich flächendeckend enttäuscht. Aktuell erreicht der "Index der Markterwartungen" ein Niveau von 66 Prozent (Vormonat 66 Prozent). Grund zur Sorge bereitet diese Entwicklung aber nicht. Zumal nach wie vor mehr Konjunkturdaten die Erwartungen übertroffen haben als untertroffen.

Welt-Index: Kaufkurse!

Folgt auf die schweren Sommergewitter an den Börsen jetzt der "goldene Herbst", ist die vielleicht wichtigste Frage, die sich die globalen Anleger stellen. Der Welt-Index liefert Antworten: "Ich interpretiere die analysierten Grenzdaten für die Weltwirtschaft und damit auch die Perspektive für die Aktienkurse als durchaus positiv. Natürlich haben die Ängste um die Griechenlandpleite, die Furcht vor der Zinswende in den USA, die Abkühlung des chinesischen Wachstums und zuletzt der VW-Skandal die Stimmung an den Finanzmärkten eingetrübt. Allerdings erwarte ich keine globale Rezession und von keiner dieser Entwicklungen sehen wir wirkliche systemische Risiken ausgehen. Das Börsenpendel schwang zuletzt viel zu deutlich in Richtung ungerechtfertigtem Pessimismus. Positive Überraschungen seitens der Konjunktur und der Unternehmensergebnisse im vierten Quartal sind für mich, abgeleitet aus den Ergebnissen zum Welt-Index, die wahrscheinlichste Variante", konstatiert Markus Zschaber, Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung, die monatlich den Welt-Index veröffentlicht.

Dennoch brauchten die Anleger in den vergangenen Wochen starke Nerven und auch die nächsten Tage und Wochen sollten vorerst nervös an den Finanzmärkten bleiben. Auch die jährlich wiederkehrenden "Aposteln der Apokalypse" bzw. "Crash-Propheten" an den Finanzmärkten hatten Hochsaison. "Trotz der ganzen Themen möchte ich aber festhalten, die Gesamtmarktlage ist in den Grundfundamenten unverändert", so Zschaber weiter. Auch der Skandal rund um Volkswagen, welcher häufig als "Schwarzer Schwan" betitelt wurde, relativiert der Vermögensverwalter, wir sehen hier einen großflächigen Betrug eines Unternehmens, welcher vermutlich in dieser Form nahezu niemand hat erwarten können. Allerdings sieht er trotz der hohen Unsicherheiten, was das Thema "VW" anbelangt, kein systemisches Risiko und spricht von keiner nachhaltigen Ansteckung auf die Realwirtschaft.

Außerdem verweist der Kölner Vermögensverwalter darauf, dass die Nervosität der Anleger nicht mehr so stark sei wie im August: "Ich sehe außerdem kein Insolvenzrisiko für Volkswagen, auch wenn die Aktie sehr volatil bleiben sollte. Perspektivisch sehe ich aber größere Chancen, z.B. bei BMW oder auch Daimler, welche sich durch intelligente Kommunikationsstrategien der gegenwärtigen Mitsippenhaft versuchen, zu entziehen. Gerade bei BMW, die ja bekanntermaßen andere Motorenkonzepte verfolgen, sollte man unserer Meinung nach als Anleger genau hinschauen."

Zusammengefasst: Die Weltwirtschaft wird tendenziell wachsen und nicht schrumpfen, auch wenn es große Unterschiede in der Qualität des Wachstum und der Geschwindigkeit in den einzelnen Regionen gibt. Außerdem werden die globalen Zinsen auf sehr lange Sicht tief bleiben. Dies ist grundsätzlich gut für viele Unternehmen, welche ihre Finanzierungskosten dadurch reduzieren, gleichzeitig aber ihre Wertschöpfung erweitern. Für die Investoren ist dieses Umfeld dagegen sicherlich schwierig, da sich ihr klassischer "Anlage-Airbag", wie die festverzinslichen Wertpapiere, nicht mehr rentiert. Das Weltbild ist somit das gleiche, wie noch vor sechs Monaten", so Zschaber weiter.

Wichtig wäre, dass er die aktuelle Entwicklung der Aktienmärkte als Korrektur und nicht als Trendwende betrachtet: "Fakt ist, die Rohstoffe, Werkstoffe und Betriebsstoffe sind so billig wie lange nicht mehr, welches die Kosten für Unternehmen und die privaten Haushalte reduziert und die Kaufkraft erhöht. Der schwache Euro stützt die Gewinndynamik europäischer Unternehmen und es gibt Geld im Überfluss und zum Nulltarif. All diese Argumente haben den Dax auf sein Rekordhoch gehoben und all diese Argumente scheinen heute wie verflogen, obwohl sie weiter existent sind. Ich sehe gute Chancen, dass wir einen "golden Herbst" an den Aktienmärkten sehen. Der Mix für eine Jahresendrallye sieht eigentlich recht vielversprechend aus."

Gerade auch deutsche Aktien sollten weiterhin profitieren, er könne nur jedem Anleger raten, in globaler Währung zu denken, sprich in US-Dollar, denn rechnet man die Dax-Entwicklung in US-Dollar, so liegt der aktuelle Stand ungefähr zehn Prozent tiefer als zu Jahresbeginn, trotz einer ordentlichen Industriekonjunktur und einem expansiven Binnenmarkt in Deutschland. Für globale Investoren sind somit deutsche aber auch europäische Aktien deutlich billiger geworden.

Seiner Meinung nach sollte man die aktuellen Kursniveaus konsequent nutzen, um Qualitätsaktien mit sauberen Bilanzen und attraktiven Geschäftsmodellen ein- oder nachzukaufen, denn die globalen Investoren werden, nachdem der Schrecken verschwunden ist, zurückkommen.

Auch die Ängste vor einer erneuten Asienkrise wie Ende der 90er-Jahre kann der Kölner Geldmanager nicht nachvollziehen: "Die Voraussetzungen heute, sind überhaupt nicht mit damals zu vergleichen. Alle asiatischen Nationen sind heute deutlich stabiler, viel stärker integriert in die Weltwirtschaft und in den asiatischen Binnenhandel, als damals. Hinzu kommt, die Verschuldung gegenüber dem Ausland ist deutlich niedriger und die Devisenreserven sind ungleich wesentlich höher als damals. Außerdem besteht keine Inflationsdynamik, was auch für die anderen asiatischen Notenbanken bedeutet, dass sie gegensteuern können."

Entscheidend für die Kursentwicklung der kommenden Wochen und Monate bleibt aber die US-Geldpolitik. Alle warten auf ein klares Zeichen der US-Notenbank, wann die erste Zinserhöhung ansteht. Alle erhoffen sich Hinweise auf das Timing der US-Notenbank. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA untermauern seine Einschätzung, dass nur sehr langsame und graduell verlaufende Zinserhöhungen infrage kommen. Er erwartet ausgehend von der ersten Zinserhöhung in den USA keine dramatischen Schockwellen für die Finanzmärkte.

Der V.M.Z.-Kommentar zum aktuellen Stand

Die Weltwirtschaft durchläuft seit einigen Monaten einen volatilen Zyklus im Wachstum, welcher aber positiv ausgeprägt ist. Beeinflusst wird der aktuelle Wachstumstrend durch die partikulare Abschwächung der USA und Chinas im verarbeitenden Gewerbe, während der Dienstleistungssektor in beiden Regionen weiterhin expandiert. Positiv zeigen sich auch die Daten aus Europa, vor allem aus Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Tendenziell etwas schwächer sind die gesamtwirtschaftlichen Daten aus den restlichen Emerging Markets, inklusive Russland und Brasilien. Die moderat positive Tendenz der Weltwirtschaft spiegelt der "Index der Konjunkturdaten" aktuell wider. Mit einem aktuellen Niveau von 63 Prozent  (Vormonat 61 Prozent) verdeutlicht das Konjunkturbarometer den mittelfristigen Trend, welcher positiv trotz aller Störfeuer ausgerichtet ist.

Vor allem aber stehen derzeit zwei Themenschwerpunkte im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit - das sich abschwächende Wachstum in China und in den USA im verarbeitenden Gewerbe. Gerade in den letzten vier Wochen dominierte vor allem das Thema, dass die chinesische Wirtschaft sich abkühlt, mit Konsequenzen für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte, was in letzter Konsequenz auch tiefe Spuren an den Aktienmärkten hinterlassen hatte. "Unserer Analyse nach, sind die Erwartungen an das chinesische Wachstum zu pessimistisch, als die Realität wirklich ist. Wir sind der Überzeugung, dass wir uns nicht mit rezessiven Tendenzen in China beschäftigen müssen. Sondern China wird um die 5,5 Prozent bis 6 Prozent jährliches Wachstum in den kommenden drei Jahren erreichen. Das ist rein gemessen an der Wachstumsgeschwindigkeit nicht mehr der Boom wie vor sieben Jahren, allerdings sind wir heute auf einer ganz anderen Basis. 6 Prozent Wachstum auf das heutige Bruttoinlandsprodukt gerechnet ist für die Welt viel wichtiger als die 10 Prozent vor sieben Jahren. Aber China und das sich abschwächende Momentum dort ist ein klarer Beleg dafür, dass wir uns in einer Welt bewegen, die wir schon seit Jahren als "Neue Normalität" bezeichnen. Also eine Welt, in der das Wachstum neue innere Zyklen durchläuft, was wiederum massiv Einfluss auf die Zinsen nimmt, in Form dessen, dass diese weiter tief bleiben werden", konstatiert Markus Zschaber.

Für die USA gilt, dass rund 70 Prozent der US-amerikanischen Wirtschaftsleistung direkt oder indirekt vom Konsum abhängen. Dies stellt sich jedoch komplexer dar, als viele annehmen. Die USA importieren deutlich mehr Güter als sie exportieren, was zu quasi chronischen Defiziten in der Handels- und Leistungsbilanz führt. Ein solches Defizit muss wiederum querfinanziert werden, was nichts anderes bedeutet, als dass die Verschuldung ansteigt. Ein zu starker US-Dollar verbilligt die Importgüter und verteuert den Export, sodass die starke Heimatwährung quasi wie ein Beschleuniger für die Defizite wirkt und diese weiter ausweitet. Ausländische Produktionsgüter werden durch den starken US-Dollar schlichtweg billiger und verdrängen Produktionskapazitäten im Inland.

Für die US-Notenbank bedeutet diese "Zweiteilung" der US-Wirtschaft große Probleme, da sie einerseits aufgrund der starken Wachstumssignale aus dem Dienstleistungssektor die Zinsen erhöhen könnte, andererseits eine zu aggressive Vorgehensweise den US-Dollar noch stärker werden lassen würde und damit eine Ausweitung des Defizits verursachen würde. Nach seiner Einschätzung werden wir eher ein "Zinswendchen" in den USA erleben, als eine wirkliche Zinswende. Die US-Notenbank muss einen moderaten Ansatz wählen, um eine weitere signifikante Aufwertung der US-Dollars zu vermeiden. Dennoch verursacht die jüngste Abflachung des konjunkturellen Momentums und die in diesem Kontext stark diskutierte zukünftige Geldpolitik in den USA Nervosität bei den weltweiten Anlegern. Der Vermögensverwalter stellt nochmals klar: "Selbst wenn die Fed den Zins in diesem Jahr anhebt, ist das nicht gleichbedeutend mit einem langfristig deutlich steigenden Zinsniveau in USA, schon gar nicht weltweit. Die Furcht der Anleger, dass eine Zinswende im globalen Kontext das extrem billige Geld versiegen lassen wird, scheint uns sehr unrealistisch und völlig übertrieben."

Nach dem vormonatigen Rückgang der Konjunkturüberraschungen konnten diese jüngst das Niveau halten. Ein erneuter Anstieg konnte aufgrund der abschwächenden Entwicklung der Stimmungsdaten aus der Wirtschaft in den USA und in China sich nicht durchsetzen, da die Daten recht deutlich unter den Markterwartungen ausgefallen sind. Vor allem die Daten aus dem verarbeitenden Gewerbe haben in beiden Regionen eigentlich flächendeckend enttäuscht. Die dortige Industriekonjunktur erleidet derzeit eine gewisse Delle, was aber nach den vorherigen Anstiegen gerade in den USA als völlig normal einzustufen ist. Die USA befinden sich weiterhin in einer leichten Verschnaufpause, ebenso wie China. Grund zur Sorge bereitet ihm dieses aber nicht, zumal nach wie vor mehr Konjunkturdaten die Erwartungen übertroffen haben als untertroffen. Aktuell erreicht der "Index der Markterwartungen" ein Niveau von 66 Prozent (Vormonat 66 Prozent).

Fazit und Ausblick für Anleger

Die Risikoaversion der globalen Anleger sehe ich nach den Kursrutschen in den letzten Wochen als zu ausgeprägt an. Auf der anderen Seite erwarte ich, dass genau diese Furcht und Zurückhaltung in naher Zukunft für ein positives Aktienmarktumfeld sprechen sollte. Gerade wenn die Aussichten sich derartig eintrüben, ist der Markt genau an dieser "Mauer der Angst" entlang häufig gestiegen.

Schlussfolgerung von Markus Zschaber

"In einer Welt ohne Zinsen muss die Notwendigkeit akzeptiert werden, dass temporäre Kursschwankungen dazugehören - anders geht es nicht. Die vergangenen Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, dass verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder auch das geliebte Gold und viele Währungen im Gleichlauf ins Schwanken geraten können. Zusammenfassend bleiben wir in unseren Allokationen mittel- bis langfristig orientiert und positioniert, insbesondere das Niedrigzinsklima, das wahrscheinlich noch für den Rest des Jahrzehnts anhalten wird, wird die globalen Kapitalströme konsequent in Sachkapital, welches höhere Renditen und Erträge verspricht, umleiten. Diesen übergelagerten Trend gilt es zu jedem Zeitpunkt zu berücksichtigen, indem eine Übergewichtung von Aktienpositionen mit hoher Qualität umgesetzt wird. Die Qualitätsaktie ist weiterhin die attraktivste Anlage der Welt. Allerdings sehe ich die größten Chancen im vierten Quartal bei mittelständischen und kleineren Unternehmungen aus Europa mit hoher Qualität".

Veränderungen im Musterportfolio

Zukäufe-/Nachkäufe aus den letzten vier Wochen: BMW, Gerresheimer, Osram Licht, Kion Group, Airbus, Fuchs Petrolub, Dürr, NORMA Group, Krones, Hugo Boss, Moncler, Continental, Christian Dior, Voestalpine, Accor, Endesa, SUEZ ENVIRONNEMENT, ETF SMI,

Haltepositionen: Deutsche Wohnen, Symrise, GRENKELEASING AG, Croda International, Michelin, Jungheinrich AG, Continental AG, Novartis, Geberit, L’Oreal, Fresenius, Inditex, AXA, Anheuser-Busch, Hugo Boss, Unilever, Duke Energy, Aareal Bank; Bechtle, Linde AG; Brenntag, Bertrandt,

Verkäufe aus den letzten vier Wochen: Deutsche Telekom, Deutsche Lufthansa, Deutsche Bank, Du Pont, Wal Mart, Thyssen Krupp, Heidelberg Cement, Infineon, Toyota, Microsoft, McDonald‘s, Intel,

Asset-Allokation

Erhöht werden: Aktien Nebenwerte Deutschland von 12,5 Prozent auf 15 Prozent;

Neu aufgenommen werden: Aktien Nebenwerte Europa von 0% auf 10%;

Beibehalten werden: Aktien Large Caps USA 5 Prozent; Aktien Large Caps Schweiz 6 Prozent; Aktien Large Caps Japan 5 Prozent; Aktien Emerging Markets 5 Prozent, Staatsanleihen Emerging Markets 2,5 Prozent; Wandelanleihen 10 Prozent; Unternehmensanleihen Global 12,5 Prozent; Edelmetalle 4 Prozent;

Reduziert werden: Aktien Large-Caps Deutschland von 25 Prozent auf 15 Prozent; Aktien Large-Caps Europa von 12,5 Prozent auf 10 Prozent;

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht - dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen" - auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten. Zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de.

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Dr. Markus C. Zschaber Vermögensverwaltungsges. mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv". Informationen zum Index unter www.zschaber.de und www.kapitalmarktanalyse.com

Quelle: n-tv.de

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