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Wegen Investitionen in Infrastruktur schrumpfte das Ergebnis vor Steuern.
Wegen Investitionen in Infrastruktur schrumpfte das Ergebnis vor Steuern.
Freitag, 29. April 2016

Aktie fällt ans SDax-Ende: Washtec-Aktionäre erhalten kalte Dusche

Einen Monat nach dem Wiederaufstieg in den SDax enttäuscht Autowaschanlagenbauer Washtec seine Anleger. Investitionen lassen das Betriebsergebnis deutlich schrumpfen. Allerdings hält das Unternehmen an seiner Wachstumsprognose fest.

Der SDax-Wiederaufsteiger Washtec hat die Aktionäre mit seiner Quartalsbilanz nicht überzeugen können. Der Autowaschanlagenhersteller ist wegen höherer Investitionen operativ etwas schwächer ins Jahr gestartet, hat aber unter dem Strich mehr verdient. Die Aktien fielen um bis zu fünf Prozent auf 35,15 Euro und hielten damit die rote Laterne in dem Kleinwerteindex.

In den ersten drei Monaten kletterten die Umsätze dank der höheren Nachfrage aus Nordamerika und der Region Asien/Pazifik leicht um 1,7 Prozent auf 76,8 Millionen Euro, teilte die Firma mit. Wegen Investitionen in die Infrastruktur schrumpfte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 600.000 auf 3,7 Millionen Euro. Als Dividende will die Firma 1,70 Euro je Aktie ausschütten. Unter dem Strich verdiente die Washtec AG 2,6 nach 2,5 Millionen Euro im Vorjahr.

Ausblick fürs Gesamtjahr bleibt unverändert

Für das laufende Jahr erwartet Washtec weiterhin ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent bei einer unverändert zweistelligen Ebit-Rendite. Basis ist der hohe Auftragsbestand, der am Ende des ersten Quartals nach Unternehmensangaben in allen drei Segmenten teils deutlich über Vorjahr lag.

Washtec mit Sitz in Augsburg ist seit rund einem Monat wieder Mitglied in dem Auswahlindex, aus dem sie 2003 herausgefallen waren. Die Firma hat eigenen Angaben zufolge knapp 1700 Mitarbeiter mit Tochtergesellschaften in Westeuropa, Nordamerika, China und Australien.  

Quelle: n-tv.de

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