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Mittwoch, 13. September 2017

Hurrikan-Schäden in der Bilanz: Munich Re kassiert die Prognose

Die Auswirkungen der Hurrikan-Saison im Süden der USA erreichen Deutschland: Der Münchner Rückversicherungskonzern Munich Re befürchtet, die Gewinnziele für das laufende Jahr nicht mehr zu erreichen. Der Aktienkurs reagiert nachbörslich deutlich.

Die Wirbelstürme "Harvey" und "Irma" hinterlassen in den Bilanzen der Versicherer zerstörerische Spuren. Der deutsche Rückversicherungskonzern Munich Re gab am Abend nach Börsenschluss eine Gewinnwarnung heraus.

Wegen der erheblichen Schäden durch die Stürme vor allem in den USA seien hohe versicherte Schäden zu erwarten, hieß es. Daher sei das Gewinnziel für das laufende Jahr gefährdet. Trotz der ansonsten guten Geschäftsentwicklung könnte das bislang angepeilte Ziel eines Jahresgewinns von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro verfehlt werden.

Minus im Sommerquartal

Im laufenden dritten Quartal rechnet der Konzern sogar mit einem Verlust. Im nachbörslichen Handelsgeschehen reagierten Investoren verunsichert. Der Kurs der Munich-Re-Aktie gab auf der Handelsplattform Tradegate gegenüber dem Xetra-Schlusskurs um rund 3,5 Prozent nach.

Im regulären Xetra-Handel hatten die im Dax notierten Aktien des Rückversicherers in einem vorsichtigen Gesamtmarkt bereits 0,45 Prozent schwächer bei 175,90 Euro geschlossen. Im Schlepptau fallen Hannover Rück um 2 Prozent, Allianz halten sich mit minus 0,5 Prozent recht gut.

Quelle: n-tv.de

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