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Absatzeinbruch in Europa: BMW, Daimler und VW verkaufen weniger

Der Automarkt in Europa kommt ins Stottern, die Neuwagenverkäufe sinken, zum Teil dramatisch. In Großbritannien werden ein Fünftel weniger Autos abgesetzt, auch Deutschland schwächelt. Bei den Herstellern sieht es nicht besser aus.

Der europäische Automarkt ist im April geschrumpft. In Europa inklusive Island, der Schweiz und Norwegen wurden im vergangenen Monat 1,23 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. Das entspricht einem Rückgang um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Hauptgrund für das Minus waren die Osterfeiertage, die in diesem Jahr im April lagen, im vergangenen Jahr jedoch im März. Im März diesen Jahres war deshalb auch der gegenteilige Effekt zu beobachten gewesen, die Neuzulassungen stiegen kräftig.

Einbruch "auf der Insel"

Von den fünf großen Märkten legte einzig Spanien gegen den Trend leicht um 1,1 Prozent zu. In Großbritannien war der Einbruch mit fast 20 Prozent am größten. In Deutschland gingen die Neuzulassungen um 8 Prozent zurück, in Frankreich um 6 Prozent und in Italien um 4,6 Prozent.

Unter den großen Herstellern verbuchte lediglich Toyota einen Anstieg um 4,8 Prozent. Alle deutschen Hersteller schlugen sich schlechter als im Vorjahr. Volkswagen verzeichnete ein Minus von 9 Prozent, bei Daimler war der Rückgang mit 2,5 Prozent am geringsten. Bei Opel sanken die Verkäufe um 13 Prozent.

Am Aktienmarkt reagierten die Anleger auf die Zahlen. Die Papiere von BMW, Daimler und Volkswagen büßten allesamt ein. Das Minus lag bei jeweils etwa 0,4 Prozent, während der Gesamtmarkt am Vormittag leichte Aufschläge verbuchen konnte und der Dax ein neues Rekordhoch markierte.

Quelle: n-tv.de

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