Die Apple-Gemeinde musste lange warten, ...
... sehr lange warten.
Die Menschen warteten geduldig, ...
... bei Wind und Regen, ...
... am Tage ...
... und in der Nacht.
Sie wussten, der Tag wird kommen, ...
... an dem ihr Guru - nein, nicht der, ...
... richtig, ...
... Steve Jobs ...
... vor sie treten wird ...
... und ihnen Apples Tablett reichen wird. Uups!
Tablet mit zwei "T", eins vorne eins hinten, klar?
... und ihnen Apples Tablet reichen wird.
Da isses.
Rund 700 Gramm schwer, ...
... 13,4 Millimeter dünn ...
9,7-Zoll-Bildschirm ...
... multitouchfähig, ...
... das heißt, der Computer wird per Berührung gesteuert und der Bildschirm erkennt mehr als einen Finger.
Er hat einen hauseigenen 1-Gigahertz-Prozessor und 16 bis zu 64 Gigabyte internen Speicher.
Im Dauerbetrieb soll der Tablet-Rechner zehn Stunden durchhalten können.
Ob der Betrachter zehn Stunden in entspannter Haltung durchhält, ist eine andere Frage.
Im Standby geht dem Akku - den der Nutzer selbstverständlich nicht selbst wechseln kann - erst nach einem Monat die Puste aus.
Eine echte Tastatur hat das iPad nicht, ...
Für E-Mails etc. gibt's eine virtuelle Tastatur auf dem Bildschirm.
Kontakt zum Internet hält das iPad über WLAN oder - für den lächerlichen Aufpreis von 130 Dollar - auch per UMTS.
Programme (Apps), die auf dem iPhone laufen, ...
... funktionieren auch auf dem iPad.
Im Hoch- und Querformat.
Alles, was der Nutzer nutzen möchte, kann er in Apples iTunes Store kaufen. Rund 140.000 Apps werden angeboten.
Außer nützlichen Programmen gibt's in Jobs' Laden auch Filme in HD-Qualität ...
... und elektronische Bücher, E-Books genannt. Damit wollen Apple und Verlage künftig viel Geld verdienen.
Auch Spiele sollen auf dem iPad groß herauskommen - sie müssen nur noch entwickelt werden.
Ihre eigenen Fotos dürfen stolze iPad-Besitzer natürlich gratis betrachten.
Was bei YouTube nichts kostet, muss man auch nicht bezahlen.
Zeitungen hoffen, ihre Inhalte über das iPad verkloppen zu können. Die Betonung liegt auf "hoffen".
Um Präsentationen, Tabellen etc. auf dem iPad erstellen zu können, hat Apple eine Extra-Version der Softwaresuite iWork vorgestellt. Jede der drei Anwendungen macht 10 Dollar extra.
Ohne UMTS und mit 16 Gigabyte Speicher kostet Apples Tablet 500 Dollar, mit UMTS 630 Dollar. Für 830 Dollar gibt's die 64-Gigabyte-Variante mit UMTS.
Braucht die Welt so ein Gerät?
Nicht unbedingt.
Aber sie will es.
Das weiß Steve Jobs.
So etwas hat er schon immer gewusst.
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