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Freitag, 15. September 2017

Der Börsen-Tag: Zweifel an US-Konjunktur stützen Euro und Pfund

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Der Dollar schwächelt, der Euro und das britische Pfund legen zu.

  • Belastet wurde der Dollar durch enttäuschende Zahlen zum US-Einzelhandel. Die Umsätze sind im August um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet.
  • Einen starken Rückschlag gab es bei der US-Industrieproduktion im August. Allerdings wurden die Zahlen durch den Hurrikan "Harvey" verzerrt. Durch die Folgen des tropischen Wirbelsturms sind an der Südküste der USA Teile der Ölindustrie und der chemischen Industrie zeitweise ausgefallen.
  • Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Nachmittag mit 1,1977 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro nur knapp über der Marke von 1,19 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1963 (Donnerstag: 1,1885) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8359 (0,8414) Euro.
  • Das britische Pfund wurde durch Notenbankeraussagen beflügelt. Zum Dollar stieg die britische Währung auf den höchsten Stand seit Ende Juni 2016. Der Pfund-Kurs kletterte in der Spitze bis auf 1,3616 US-Dollar. Seit den Kursverlusten infolge des Brexit-Votums hatte das Pfund nicht mehr höher notiert. Vor der Brexit-Entscheidung Ende Juni 2016 hatte das Pfund allerdings noch über der Marke von 1,50 Dollar notiert.

Quelle: n-tv.de