Donnerstag, 14. September 2017: Der Tag bei n-tv

18:11 Uhr

Dax schließt im Minus - EuroStoxx50 legt zu

An Europas Börsen hat sich am heute keine einheitliche Tendenz durchgesetzt.

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Der Dax schließt 0,1 Prozent leichter auf 12.540 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 schafft ein minimales Plus und landet damit bei 3526 Zählern.

Neue US-Preisdaten haben kaum Einfluss gehabt: Nach einem kurzen Dollar-Anstieg hat sich der Euro wieder auf 1,1890 Dollar erholt. Der Bund-Future tendiert bei Börsenschluss ebenfalls eng am Schlussstand vom Vortag.

Die allgemeine Lähmung ging aufs Konto von Positionsanpassungen vor dem Options- und Future-Verfall. Morgen laufen Index- und Aktienoptionen sowie Index-Futures aus, Händler sprechen deshalb vom "großen Hexensabbat".

Gesucht waren ausgewählte Autotitel und ihre Zulieferer. Das Interesse an der Branche hat im Umfeld der IAA stark zugenommen.

Im Dax stellten Continental mit einem Aufschlag 2,1 Prozent den größten Gewinner. Bei den kleineren Zulieferern gewannen Intica Systems, ein Anbieter unter anderem von Hybrid-Technik, zeitweise fast 30 Prozent. Zum Schluss legten sie noch gut 16 Prozent zu.

Den größten Verlierer im Dax stellten Deutsche Börse mit 1,7 Prozent Minus. Grund war laut Händlern dabei allerdings weniger die akzeptierte Geldbuße wegen angeblichen Insiderhandels in Höhe von 10,5 Millionen Euro, sondern das aufgeschobene Aktienrückkaufprogramm.

Der Rückkauf über 200 Millionen Euro kann sich nun bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 hinziehen, was den Gewinnanteil je Aktie erst einmal schmälert.

Nicht vorenthalten wollen wir Ihnen einen Beitrag unserer TV-Kollegen zu Gold:

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Damit beenden wir den Börsen-Tag. Von Air Berlin über Bitcoin bis Tesla war wieder alles dabei. Morgen Früh geht es hier weiter. Langsam beginnt der Countdown zur Bundestagswahl. Falls Sie zu den Unentschlossenen gehören und sich fragen, ob Sie in guter Gesellschaft sind oder nicht, empfehle ich Ihnen das Interview des Kollegen Christian Rothenberg mit Forsa-Chef Manfred Güllner. Sie finden es hier.

17:47 Uhr

Krypto-Börse in China gibt auf - Bitcoin-Kurs bricht ein

Zum Abschluss gibt es noch Neuigkeiten zum Thema Bitcoin aus China: Der rasant wachsende Markt für Kryptowährungen muss einen weiteren Rückschlag einstecken.

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Der Börsenbetreiber BTC China, einer der weltweit größten Bitcoin-Handelsplätze, hört nach eigenen Angaben zum 30. September auf.

Die Ankündigung brachte die Kurse der Cyber-Devise schwer unter Druck. "Die BTC China hat damit ein paar große Ausrufezeichen gesetzt", sagte Analyst Timo Emden vom Handelshaus IG Group. "In den nächsten Tagen ist mit weiteren Preisrückschlägen zu rechnen." Bitcoin sackte auf der Handelsplattform Bitstamp um bis zu 11,3 Prozent auf ein Fünf-Wochen-Tief von 3426 Dollar ab.

China ist der größte Bitcoin-Handelsplatz der Welt.
China ist der größte Bitcoin-Handelsplatz der Welt.(Foto: REUTERS)

An der BTC China stürzte er zeitweise sogar um 32 Prozent auf 17.000 Yuan (2590 Dollar) nach unten. BTC China nimmt eigenen Angaben zufolge ab sofort keine Neukunden mehr auf, Ende des Monats soll dann der Handel komplett eingestellt werden.

Als Grund nannte die Firma die härtere Gangart der chinesischen Regierung gegen die Spekulation mit Bitcoin & Co. Anfang des Monats hatten die Behörden Börsengänge von Cyber-Währungen, sogenannte Initial Coin Offerings (ICO), verboten. Wir haben darüber berichtet. Hier dazu mehr

17:18 Uhr

Erst Wahl und Tegel-Referendum, dann Air-Berlin-Verkauf

Das tut weh: Die Gläubiger der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wollen einem Bericht des "Tagesspiegel" zufolge erst am 25. September entscheiden, an welchen Bieter Teile oder das gesamte Geschäft verkauft werden.

Die Entscheidung, wie es mit Air Berlin weitergeht soll jetzt erst nach der Tegel-Wahl fallen.
Die Entscheidung, wie es mit Air Berlin weitergeht soll jetzt erst nach der Tegel-Wahl fallen.(Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)

Das heißt, die Entscheidung dürfte erst am Tag nach der Bundestagswahl und dem Berliner Volksentscheid zur Zukunft des Flughafens Tegel fallen. Air Berlin war in Tegel bislang die mit Abstand stärkste Fluggesellschaft.

Der Gläubigerausschuss soll am 21. September tagen. Bisher war davon ausgegangen worden, dass an diesem Tag auch eine Entscheidung zur Übernahme verkündet wird.

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Noch bis Freitag können Interessenten ein Angebot zur Übernahme von Teilen oder der kompletten Airline vorlegen. Zum Bieterkreis gehören die Lufthansa, der Unternehmer Niki Lauda gemeinsam mit dem Reisekonzern Thomas Cook und dessen Airline Condor sowie Medienberichten zufolge auch der britische Billigflieger Easyjet.

Laut "Wirtschaftswoche" sind beim Verkauf auch noch weitere juristische Schwierigkeiten zu befürchten. Er könnte durch arbeitsrechtliche Fragen blockiert werden. Möglich sind Kündigungsschutzklagen von Hunderten Beschäftigten aus der Luftverkehrs KG, die gut 40 Prozent des Air-Berlin-Flugbetriebs ausmacht.

Wie die Zeitschrift weiter berichtet, könnten diese Beschäftigten versuchen, unter Verweis auf einen Betriebsübergang beim späteren Erwerber wieder einzuklagen. "Damit würde für Bieter wie Lufthansa und Easyjet eine Übernahme unattraktiv", wird ein Insider zitiert.

Für einen Käufer wäre dies ein Problem, weil die Gehälter der KG-Mitarbeiter wegen hoher Zusatzleistungen teilweise weit über Branchenschnitt liegen.

16:32 Uhr

Daimler feiert Markteinführung von Elektro-Lkw eCanter

Apropos Elektro-Lkw: Elon Musk will nicht als einziger den Lastermarkt von hinten aufrollen. Daimlers Lastwagenmarke ist ebenfalls in der Spur. Nach dreijährigem Testlauf feiert Fuso heute in New York offiziell die globale Markteinführung seines Elektro-Lkw eCanter.

Fuso geht mit dem eCanter in die Spur.
Fuso geht mit dem eCanter in die Spur.(Foto: picture alliance / dpa)

Noch in diesem Jahr soll das Fahrzeug an Kunden in den USA, Europa und Japan ausgeliefert werden. 500 Stück sollen es aus der ersten Generation sein, die Großserienproduktion beginnt 2019.

Im Rahmen der offiziellen Markteinführung verkündete Fuso auch den ersten kommerziellen Kunden für die USA: Das Logistikunternehmen UPS will mit vorerst drei elektrischen Lkws seine Auslieferungen künftig umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten.

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Darüber hinaus liefert Fuso den Kleinlaster an vier gemeinnützige Organisationen in New York. In Japan will die Supermarktkette 7-Eleven 25 Stück nutzen.

Die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation ist ein Tochterunternehmen von Daimler. Der eCanter für Europa und die USA wird in Tramagal in Portugal zusammen mit dem Modell mit konventionellem Antrieb genaut.

Für den japanischen Markt wird in Kawasaki produziert. Den Angaben zufolge hat der Leicht-Lkw eine Nutzlast von bis zu 3,5 Tonnen und eine maximale Reichweite von etwa 100 Kilometern.

16:08 Uhr
Die vorerst letzte Zinserhöhung im Juni: Anleger spekulieren darauf, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Zinsen bald weiter erhöht.
Die vorerst letzte Zinserhöhung im Juni: Anleger spekulieren darauf, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Zinsen bald weiter erhöht.(Foto: AP)

Zins-Flattern nach Inflationsdaten: Wall Street dreht ab

Spekulationen auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed) belasten die US-Börsen.

An der Wall Street verlieren Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 zur Eröffnung bis zu 0,3 Prozent.

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Auslöser der Zinsspekulationen sind die jüngsten Inflationsdaten.

So haben gestiegene Treibstoffpreise die Teuerung in den USA im August auf 1,9 von 1,7 Prozent nach oben getrieben. Der Anstieg der Kernrate ohne Berücksichtigung der stark schwankenden Preise für Benzin und Lebensmittel übertraf mit 1,7 Prozent zwar ebenfalls die Markterwartungen, blieb aber weiter unter der Zielmarke von zwei Prozent.

"Ich denke nicht, dass die Fed die Zinsen im Dezember anheben sollte, aber sie wird es tun", sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters Boston Private Wealth.

Die Zinswetten auf Ja, es wird eine Anhebung geben, sind damit zwar gestiegen. Insgesamt liegen die Wahrscheinlichkeiten aber noch nah beieinander: Auf Ja wetten jetzt knapp 51 Prozent der Investoren. Vor Bekanntgabe der Inflationszahlen lag die Quote bei etwa 41 Prozent.

15:32 Uhr

Elon Musk präsentiert E-Sattelschlepper Ende Oktober

Bei Air Berlin sind wir mit Niki Lauda auf jeden Fall auf dem Laufenden. Jetzt, da die Eröffnung der Wall Street näher rückt, ist es an der Zeit auf Tesla zu schauen. Auch hier gibt es ja bekanntlich kaum einen Tag ohne Nachrichten. 

Diesmal geht es um Elon Musks Semi Truck oder: Sattelschlepper.

Tesla träumt davon, die Lastwagenindustrie aufzuräumen, nicht zuletzt, weil die Transportkosten substantiell geringer sein sollen. Ob ihm das gelingt? Abwarten.

Vorgestellt wird der Sattelzug im Oktober (eigentlich war er ja für September angekündigt).

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Tesla-Chef Musk twitterte am Mittwochabend, "Tesla Sattelzug Vorstellung & Testfahrt vorläufig am 26. Oktober in Hawthorne geplant. Lohnt sich, das Biest in echt zu sehen. Es ist unwirklich".

In Hawthorne ist Teslas Designstudio ansässig, ebenso wie ein anderes Unternehmen von Musk, SpaceX.

15:22 Uhr

Rekordserie: Wall Street dürfte die Aussicht genießen

Nach dem jüngsten Rekordlauf an der Wall Street dürften Gewinnmitnahmen angesagt sein.

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Die Futures auf die Aktienindizes zeigen aber zumindest keine größere Verkaufsbereitschaft an, zumal die belastenden Themen Nordkorea und Hurrikans weitgehend aus den Nachrichten verschwunden sind.

Derweil zeigen sich viele Teilnehmer überrascht von der Serie von Rekorden bei den Indizes. So hat der S&P-500 bereits 33-mal in diesem Jahr ein Allzeithoch erreicht, mehr als doppelt so häufig wie im Jahresschnitt seit 1945.

Etwas Orientierung kommt von Konjunkturdaten, wo die vielbeachteten Verbraucherpreise etwas stärker anstiegen als erwartet. Die an sich gesunde US-Konjunktur leidet immer noch unter einer aus Sicht der Zentralbanker zu geringen Teuerung.

Daneben wurden noch Daten zum wöchentlichen Arbeitsmarkt publiziert, die besser ausfielen als erwartet.

Und wie reagiert der Dollar?

Der Dollar zieht mit den höheren Verbraucherpreisen und den starken Arbeitsmarktdaten an. Der Euro kostet nur noch 1,1850 nach einem Tageshoch über 1,19 Dollar.

15:06 Uhr

Innogy: Fördermittel für 1245 E-Ladesäulen

Seit dem Dieselskandal ist Bewegung in die E-Mobilität gekommen. Auch Innogy, die Grünstromtochter von RWE, will sich auf diesem Gebiet profilieren - und kann tatsächlich mit einer Rekordzusage punkten!

Stromtankstelle von Innogy
Stromtankstelle von Innogy(Foto: picture alliance / Roland Weihra)

Mit finanzieller Hilfe des Bundes wird Innogy 1245 neue Ladesäulen für Elektroautos aufstellen. Sie werden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen.

Die Ladesäulen kosten insgesamt 7,8 Millionen Euro und werden mit rund 3,1 Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Sie stehen im öffentlichen Straßenraum und können jederzeit genutzt werden.

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Der Bund will den Ausbau der Infrastruktur für Elektroautos in Deutschland jetzt schnell vorantreiben. Angepeilt sind bis zu 12.000 Normal- und 1000 Schnellladepunkte, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Dafür sind dem Verkehrsministerium zufolge Fördergelder in Höhe von 100 Millionen Euro vorgesehen.

14:34 Uhr
Anders als Takata: Autoliv hält die Fahne hoch.
Anders als Takata: Autoliv hält die Fahne hoch.(Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)

Kursrakete im hohen Norden: Airbag-Bauer Autoliv

Immer wieder Ärger mit den Airbags von Takata. (Siehe heute Volkswagen: Auch die Wolfsburger müssen Millionen Wagen in China zurückrufen!) Als sei Takata der einzige Airbag-Hersteller auf der Welt.

Beim schwedischen Takata-Konkurrenten Autoliv macht der Kurs gerade einen richtigen Sprung nach oben: Die Aufspaltung des Autozulieferers kommt bei Anlegern gut an. Die Aktien in Stockholm gewinnen mehr als 10 Prozent.

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Das ist der größte Kurssprung seit achteinhalb Jahren. Dabei wechselten bis zum Mittag bereits mehr als sechs Mal so viele Autoliv-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.

In ihrem Windschatten legten auch die Papiere der Konkurrenten Continental und GKN um jeweils etwa zwei Prozent zu.

Autoliv will sich in zwei Teile aufspalten. Der eine Unternehmensteil soll sich den Angaben zufolge um die Produktion von Airbags und Sicherheitsgurten kümmern. Die Schwesterfirma werde Fahrer-Assistenzsysteme entwickeln.

(Foto: Autoliv)

Laut den Analysten der Investmentbank Jefferies unterschätzten Anleger bislang die Aussichten für das klassische Geschäft mit der passiven Sicherheit.

Schließlich habe Autoliv im Zuge des Skandals um fehlerhafte Airbags des japanischen Konkurrenten Takata seinen Marktanteil ausgeweitet. Die Margen im Elektronik-Geschäft seien zwar wegen hoher Investitionen gering, die Sparte könnte aber zu einem attraktiven Übernahmekandidaten avancieren.

14:11 Uhr

EU-Neuwagen: Anteil der Diesel-Autos schrumpft

Noch mal kurz zurück zum Thema Autos: Beeinflusst der Diesel-Skandal die Kaufentscheidung von Autofahrern? Studien zufolge lässt sich das mit einem eindeutigen Ja beantworten.

Laut den jüngsten Daten des europäischen Herstellerverbands (ACEA) sind die Neuwagenverkäufe in der EU im vergangenen Monat wieder deutlich gestiegen. Im August kletterten die Neuzulassungen um 5,6 Prozent. Insgesamt wurden demnach mehr als 865.000 Neuwagen zugelassen.

Diesel-Autos werden zunehmend unbeliebter.
Diesel-Autos werden zunehmend unbeliebter.(Foto: dpa)

Der Negativtrend beim Absatz von Diesel-Neuwagen hält dabei an: Auf den fünf größten Absatzmärkten - Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien - sind die Neuzulassungen im August insgesamt um knapp sieben Prozent gesunken.

Der Absatz von Neuwagen mit einem Elektro- oder Hybridantrieb stieg in den Ländern hingegen deutlich: um 74 Prozent auf insgesamt gut 27.500 Fahrzeuge. Der Marktanteil der beiden Antriebsformen liegt damit nun bei 4,7 Prozent.

Die Titel der deutschen Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW notieren im Dax zuletzt allesamt 0,1 bis 0,2 Prozent höher.

Hier dazu mehr

13:32 Uhr

Pfund zieht nach BoE-Ansagen kräftig an

Das Pfund zieht nach der geldpolitischen Entscheidung der Bank of England (BoE) auf 1,33 Dollar von zuvor 1,32 an. Die Währung reagiert damit nach Einschätzung eines Händlers auf die "hawkishen" Aussagen der Währungshüter.

Auf Deutsch heißt das: Die Falken (hawks) verfolgen eine restriktive Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation, was mit höheren Zinsen einhergeht.

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Die Mehrheit der Mitglieder hält eine Straffung der Geldpolitik in den kommenden Monaten für angemessen. Die Zinsen müssten stärker steigen, als dies derzeit an den Märkten eingepreist sei.

Das Pfund erhält damit einen zusätzlichen Aufwärtsschub, nachdem die Währung zuletzt bereits auf stärker als erwartet gestiegene Inflationsraten mit Aufschlägen reagierte. Auch gegen den Euro geht es mit dem Pfund nach oben.

13:20 Uhr

Deutsche Börse akzeptiert Millionenstrafe - Gemischtes Echo

Die Deutsche Börse will ein unrühmliches Kapitel schließen. Dafür ist der der Konzern auch bereit, tief in die Kasse zu greifen. An der Börse kann sie damit zumindest nicht landen.

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Die Deutsche Börse hatte gestern ihre Bereitschaft erklärt, zwei Geldbußen in einer Gesamthöhe von 10,5 Millionen Euro zu zahlen. Dabei geht es um die Rolle des Unternehmens im Zusammenhang mit den Insidervorwürfen sowie den Vorwurf, die Börse habe die Finanzmärkte zu spät über ihre - inzwischen gescheiterten - Fusionsgespräche mit der Londoner Börse LSE informiert.

Die akzeptierte Geldbuße findet am Markt ein gemischtes Echo. Positiv kommt an, dass die BoE damit einer Einstellung des Ermittlungsverfahrens einen Schritt näher kommt, welches einer Vertragsverlängerung von Börsenchef Carsten Kengeter im Wege steht.

Carsten Kengeter
Carsten Kengeter(Foto: dpa)

Negativ reagieren Beobachter aber darauf, dass Kengeter selbst dann noch nicht aus dem Schneider ist, wenn das Amtsgericht der Einigung mit der Staatsanwaltschaft zustimmen. Denn noch steht das Urteil der hessischen Börsenaufsicht und der Bafin aus.

Beobachter gehen nicht davon aus, dass der Vertrag von Kengeter verlängert wird, sollten Börsenaufsicht und Bafin keine Unbedenklichkeitserklärungen abgeben.

Der Kurs der Deutschen Börse liegt mit 0,8 Prozent im Minus.

13:06 Uhr

BoE hält an Leitzins fest, signalisiert aber Anhebung

Trotz kräftig gestiegener Preise in Großbritannien tastet die Notenbank den historisch niedrigen Leitzins vorerst nicht an. Er verharrt bei 0,25 Prozent.

(Foto: dpa)

Zugleich signalisiert die Notenbank, dass bei weiter steigendem Preisdruck eine Erhöhung "in den kommenden Monaten" wahrscheinlich sei. Wie die Bank of England (BoE) weiter mitteilt, fiel die Entscheidung mit sieben zu zwei Stimmen.

Zugleich behielt die BoE auch das Volumen ihres Anleihenprogramms von 435 Milliarden Pfund (knapp 483 Milliarden Euro) bei.

Die BoE hatte die Käufe im August 2016 unter dem Eindruck des Brexit-Schocks auf diesen Stand erhöht. Zugleich senkte sie seinerzeit den Schlüsselzins auf das aktuell gültige Niveau. Großbritannien ist in der Folge des Anti-EU-Votums in eine schwierige Lage geraten, da die Preise anziehen und zugleich die einst brummende Konjunktur langsamer läuft.

12:50 Uhr
Ölwerte stehen ganz oben auf der Kaufliste.
Ölwerte stehen ganz oben auf der Kaufliste.(Foto: picture alliance / dpa)

Rohstoffe: Raus aus Kupfer, rein in Ölwerte

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Im europäischen Rohstoffsektor tut sich was. "Es wird weiter massiv umgeschichtet von Kupfer- in Ölwerte", sagt ein Händler.

Der Kupferpreis sei vor Wochen als erster Konjunkturindikator kräftig nach oben gelaufen, nun werde nach Nachzüglern im Sektor gesucht.

Vor allem Ölwerte stünden ganz oben auf der Kaufliste, seitdem sich der WTI-Preis immer deutlicher um 50 Dollar stabilisiere.

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Umgekehrt gibt der Kupferpreis nun seit Tagen deutlich nach. Aus dem Kupfer-Bereich fallen Glencore um 2,1 Prozent und im MDax Aurubis um 1,5 Prozent.

Letztere leiden zudem unter einer zurückgezogenen Kaufempfehlung durch Hauck & Aufhäuser. Unter den Ölwerten legen hingegen BP und Royal Dutch Shell um je 0,6 Prozent zu.

12:43 Uhr

Und wie geht es dem Euro?

Der Dollar verteidigt seine Vortagesgewinne. Hintergrund ist die wieder in Bewegung geratene Debatte um die US-Steuerreform. Hier dazu mehr

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Nachdem der Euro gestern unter Druck geriet und unter die Marke von 1,19 Dollar rutschte, klammert er sich heute Mittag von oben an die 1,19-Dollar-Marke.

Die Steuerreform könne aus heutiger Sicht früher kommen als sich die meisten Beobachter noch im Frühsommer vorstellen konnten, kommentiert Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten hatten Hoffnungen auf eine Steuerreform den Dollar zunächst beflügelt. Diese Hoffnungen sind jedoch bisher nicht erfüllt worden. Laut Leuchtmann ist aber auch jetzt noch nicht klar, ob es tatsächlich zu einem Kompromiss im Kongress kommt.

12:27 Uhr

Euro für alle? Griechenland macht Mini-Fortschritte

Gestern sorgte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ja für einen Paukenschlag in Sachen Euro. Er träumt davon, dass alle EU-Staaten den Euro bekommen. Eine Vision oder eine Illusion? Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tendiert eher zu Letzerem.

Die jahrelange griechische Tragödie hat die ruinösen Wettbewerbsverzerrungen durch den Euro für unterentwickelte Länder trefflich vor Augen geführt ...

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Griechenland und Italien führen immer noch einen harten Kampf mit dem Euro. Wie ein Land wie Rumänien, übrigens EU-Mitgliedstaat seit 2007, das packen soll, ist völlig unklar. Das Thema birgt auf jeden Fall viel Diskussionsstoff.

Allerdings sollte man auch über Fortschritte berichten: Die gute Nachricht kommt heute aus dem Kummerland Griechenland. Hier sinkt mit der wirtschaftlichen Erholung auch endlich die Arbeitslosigkeit.

Im zweiten Quartal waren 1,02 Millionen Griechen ohne Job. Damit nahm die Arbeitslosenquote auf 21,1 Prozent ab von 23,3 Prozent im ersten Quartal.

Auch wenn es eigentlich nicht viel zu sparen gibt, Athen spart mehr denn je.
Auch wenn es eigentlich nicht viel zu sparen gibt, Athen spart mehr denn je.(Foto: REUTERS)

Grund ist die bessere Konjunktur: Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von April bis Juni um 0,5 Prozent und damit das zweite Quartal in Folge. Allerdings ist die Arbeitslosenquote immer noch die mit Abstand höchste in der gesamten Europäischen Union, wo sie im Schnitt bei knapp acht Prozent liegt.

Fast drei Viertel der Betroffenen in Griechenland sind langzeitarbeitslos! Das heißt, sie haben seit mindestens einem Jahr keinen Job. Bei Jugendlichen zwischen 20 und 24 Jahren ist die Arbeitslosenquote mit 45 Prozent besonders hoch.

Übrigens tankt Griechenland schon wieder fröhlich Geld am Kapitalmarkt. Das südeuropäische Land hatte im Juli erstmals seit drei Jahren wieder Geld am Markt aufgenommen. Die nächste Anleihe soll nun binnen sieben Monaten folgen.

Im August 2018 läuft das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro aus.

11:49 Uhr

Niki Lauda bietet 100 Millionen Euro für Air Berlin

Schaffen wir den Übergang von der Autobranche zur Luftfahrt und damit zu unserer täglichen Air-Berlin-Berichterstattung:

Für die insolvente Fluggesellschaft wird es langsam ernst. Morgen endet die Bieterfrist!

Lauda hat die Air-Berlin-Tochter Niki selbst gegründet. Er war mehrere Jahre Eigentümer.
Lauda hat die Air-Berlin-Tochter Niki selbst gegründet. Er war mehrere Jahre Eigentümer.(Foto: picture alliance / dpa)

Auch der frühere Rennfahrer und Airline-Chef Niki Lauda will ein Angebot auf den Tisch legen. Gemeinsam mit dem britischen Reiseveranstalter Thomas Cook und dessen Tochter, der Fluggesellschaft Condor, will er 100 Millionen Euro für Teile der insolventen Air Berlin bieten. Neben der von ihm gegründeten und nicht insolventen Airline Niki will die Allianz auch 17 Flugzeuge der Air Berlin übernehmen.

Eine Einschätzung über seine Chancen gab Lauda am Morgen im Radio des "Ö1 Morgenjournals" nicht ab. "Jetzt müssen wir mal schauen, ob wir den Zuschlag bekommen", sagte der 68-Jährige lediglich. Der Unternehmer Lauda hatte die Air-Berlin-Tochter Niki selbst gegründet und war mehrere Jahre Eigentümer.

Hier der Beitrag unserer TV-Kollegen dazu:

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11:22 Uhr

Defekte Airbags: VW muss Millionen Autos zurückrufen

Und wo wir schon mal bei Volkswagen sind: Probleme kommen ja selten allein. 

Neuen Ärger gibt es in China. Dort müssen 4,86 Millionen Autos wegen Airbag-Problemen in die Werkstätten zurück.

Ein Takata-Airbag.
Ein Takata-Airbag.(Foto: REUTERS)

Wie die chinesische Qualitätsaufsicht (AQSIQ) auf ihrer Website mitteilt, geht es dabei erneut um Fahrzeuge mit Airbags des japanischen Herstellers Takata. Vor allem Modelle der Joint Ventures mit SAIC und FAW seien darunter.

Die Aktion wird im März 2018 beginnen. Neben VW mussten zuletzt auch viele andere Autobauer weltweit Millionen Wagen zurückrufen, bei denen mangelhafte Airbags von Takata überprüft und repariert werden sollen.

Übrigens wurden 2,6 Millionen Autobesitzer hierzulande Opfer der VW-Schummelsoftware. Entschädigungen, wie in den USA, gab es vom größten Autobauer der Welt dafür bisher nicht. Der ADAC macht nun mobil, auch wegen verunsicherter Mitglieder. Hier dazu mehr

10:57 Uhr

Gericht weist Klage gegen VW-Chefs ab

Punktsieg für Volkswagen: Das Landgericht Hannover hat die Klage eines Volkswagen-Aktionärs und einer Verbraucherzentrale für Kapitalanleger gegen den kompletten VW-Vorstand und Aufsichtsrat abgewiesen.

VW dreht buchstäblich am Rad: Immer wieder neuer Ärger.
VW dreht buchstäblich am Rad: Immer wieder neuer Ärger.(Foto: dpa)

Sie hatten geltend gemacht, dass mehrere Beschlüsse der Volkswagen-Hauptversammlung im Jahr 2016 nicht mit Grundsätzen einer guten Unternehmensführung vereinbar gewesen seien.

Vor allem vier der gewählten Kandidaten im Aufsichtsrat seien nicht unabhängig genug, um dem Vorstand auf die Finger zu schauen. 

Nach Ansicht des Gerichts liegt weder ein Verstoß gegen die Grundsätze vor noch ist nachvollziehbar, dass die Vertreter des Landes Niedersachsen und Katars in ihre Entscheidungen nicht unabhängig seien.

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Das Gericht kam auch zu dem Schluss, dass die Kläger nicht nachvollziehbar dargelegt hätten, dass Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrates schon vor dem September 2015 Kenntnis von der Abgasmanipulation bei VW gehabt hätten.

Die Kläger haben nun einen Monat Zeit, um gegen das Urteil in die Berufung zu gehen.

10:25 Uhr

Chinas Wirtschaft hustet, Börsen reagieren verschnupft

Schnell noch ein Blick zurück nach Asien: Die asiatischen Börsen wurden heute als erste von den schwächer als erwarteten Wirtschaftsdaten auch China ausgebremst.

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In Japan verlor der Nikkei-Index bis Handelsschluss 0,3 Prozent auf 19.807 Punkte, der breiter gefasste Topix gab ebenfalls 0,3 Prozent nach. Der MSCI-Index für Aktien außerhalb Japans lag 0,1 Prozent schwächer.

Für den Schanghai-Composite ging es um 0,4 Prozent auf 3.371 Punkte nach unten, in Hongkong lag der Hang-Seng-Index im späten Handel 0,3 Prozent im Minus.

In der chinesischen Wirtschaft mehren sich wieder die Zeichen für ein langsameres Wachstum. Die Konjunktur hat sich im August unerwartet abgekühlt.

Die Industrieproduktion ist ein guter Indikator für das Konjunkturwachstum. Diese hat sich im August den zweiten Monat in Folge verlangsamt.
Die Industrieproduktion ist ein guter Indikator für das Konjunkturwachstum. Diese hat sich im August den zweiten Monat in Folge verlangsamt.(Foto: dpa)

Unter anderem wuchs die Industrieproduktion weniger stark als gedacht. Erschwerend für die Börsen kommt hinzu, dass an den Märkten sowieso Zurückhaltung herrscht, da Investoren auf die US-Inflationsdaten warten.

Bei den Einzelwerten machten Anleger vor allem bei den zuletzt gut gelaufenen Versicherungsaktien und exportlastigen Titeln Kasse. MS&AD Insurance fielen um 0,8 Prozent, Sony Corp gaben 3,4 Prozent nach, Hitachi rund ein Prozent.

Einen kleinen Lichtblick gab es aber auch: Gegen den Trend legte der Kospi in Seoul um 0,7 Prozent zu. Hier stützten die guten Vorgaben der Wall Street, wo Dow & Co. erneut Rekordstände markiert hatten. Dazu kamen nach Aussage eines Händlers Käufe bei einzelnen Technologiewerten.

Europas Börsen folgen den negativen Vorgaben nach unten. Auch hier werden die mäßigen Wirtschaftsdaten aus China kritisch bewertet.

Die Frage ist: Wie schlecht ist es um Chinas Wirtschaft wirklich bestellt? Genau hierüber rätseln Experten nämlich seit Langem. Die rasant wachsende Volksrepublik ist ein großer Abnehmer für Waren aus der ganzen Welt. Wenn China schwere wirtschaftliche Probleme hat, dann betrifft das praktisch alle.

09:52 Uhr
Wirbelsturm Irma wird die Versicherer je bis zu 65 Milliarden Dollar kosten, schätzen US-Katastrophenexperten.
Wirbelsturm Irma wird die Versicherer je bis zu 65 Milliarden Dollar kosten, schätzen US-Katastrophenexperten.(Foto: dpa)

"Irma" und "Harvey": Munich Re kassiert Gewinnziel

Die Rückversicherer müssen nach den Hurrikan-Katastrophen in der Karibik und den USA ihre Preise überdenken. Sie werden für die Schäden tief in die Tasche greifen müssen. Nach einer Gewinnwarnung starten Münchener Rück heute Morgen 1,5 Prozent leichter.

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Durch die Wirbelstürme "Irma" und "Harvey" seien hohe versicherte Schäden zu erwarten, heißt es zur Begründung. Auch die Titel von Hannover Rück geben ein halbes Prozent nach. Beide Aktien machen allerdings auch schnell wieder Boden gut. Zuletzt liegen sie sogar leicht im Plus.

Das dürfte daran liegen, dass sowohl die Münchner Rück als auch der Wettbewerber Hannover Rück recht glimpflich davonzukommen scheinen.

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Der Marktanteil der Hannover Rück in Florida und Texas liegt deutlich unter zwei Prozent. Hannover Rück erwartet für 2017 immer noch einen Gewinn von über einer Milliarde Euro. Die Münchner Rück ist nach eigenen Angaben in Florida ebenfalls nicht stark engagiert.

Beim Branchentreffen "Rendez-vous de Septembre" in Monte Carlo stecken die Rückversicherer seit dem Wochenende mit Kunden und Maklern Preise und Konditionen für die Vertragserneuerungen zum Jahreswechsel ab.

Die Experten rechnen bislang mit versicherten Schäden von bis zu 65 Milliarden Dollar. In den vergangenen Jahren hatten die vergleichsweise geringen Katastrophenschäden den Erstversicherern immer wieder Argumente gegeben, die Preise für Rückversicherungsschutz nach unten zu drücken.

Deutlich schlechter als den Rückversicherern ergeht es aktuell Infineon, die 1,6 Prozent verlieren. Hier reagieren die Anleger auf eine Herunterstufung durch Goldman Sachs. Die Analysten senkten die Bewertung für den Halbleiterhersteller auf "Neutral" von "Buy".

09:19 Uhr

Rückwärtsgang - Dax-Anleger zögern

Am deutschen Aktienmarkt überwiegen erwartungsgemäß die roten Vorzeichen.

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Der Dax verliert zum Auftakt 0,1 Prozent auf 12.533 Zähler. Auch bei den Nebenwerten herrscht Zurückhaltung: MDax und TecDax notieren 0,1 bzw. 0,2 Prozent niedriger.

Die Vorgaben aus Übersee drücken genauso wie mäßige Wirtschaftsdaten aus China. Die Industrieproduktion stieg im August um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Erwartet worden war ein Plus von 6,6 Prozent. Es war die zweite Abschwächung in Folge, was darauf deuten könnte, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im dritten Quartal an Dynamik verliert. Hierauf möchte ich gleich noch einmal gesondert eingehen.

Wichtiger Termin auf der Tagesagenda: die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise am Nachmittag. Die Daten gelten aufgrund der intensiven Diskussion innerhalb der US-Notenbank wegen des geringen Preisdrucks in der US-Wirtschaft als wichtig.

Börse Frankfurt.
Börse Frankfurt.(Foto: picture alliance / Arne Dedert/d)

Die niedrige Inflation steht zunehmend einer Normalisierung der Zinspolitik in den USA im Weg. Analysten rechnen für August mit einem Anstieg der Verbraucherpreise von 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, im Kern soll es mit den Preisen um 0,2 Prozent nach oben gehen.

Einen schönen guten Morgen, mein Name ist Diana Dittmer und ich begleite Sie heute wieder durch den Börsen-Tag. Ich verspreche Ihnen, es wird kein langweiliger Tag. Schon jetzt gibt es jede Menge Themen, die wir hier zumindest kurz einmal anreißen wollen und müssen. Also schauen Sie immer mal wieder vorbei!

08:14 Uhr

Dax dürfte auf der Stelle treten

Gestern hat der Dax 0,2 Prozent im Plus bei 12.553 Punkten geschlossen. Auch heute dürfte zum Start in den Handel die Vorsicht regieren: Banken und Brokerhäuser warten mit Spannung auf die Konjunkturdaten der USA, die am Nachmittag veröffentlicht werden.

Bevor das passiert, erhoffen sich Investoren bereits Hinweise darauf, ob die US-Notenbank Fed in der kommenden Woche den Abbau ihrer billionenschweren Wertpapier-Bestände ankündigt. Damit könnte sie den Zeitpunkt ihrer nächsten Zinserhöhung signalisieren.

Auch aus Großbritannien werden wichtige Zeichen erwartet: Die Bank von England (BoE) gibt am Nachmittag ihre Zinsentscheidung bekannt. Es sei zweifelhaft, ob die britische Notenbank eine baldige Erhöhung signalisieren werde, sagte Mike van Dulken, Chef-Analyst des Brokerhauses Accendo Markets.

Die Wall Street war gestern auf Rekordkurs geblieben. Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq erreichten jeweils den höchsten Schluss-Stand ihrer Geschichte.