Im April ist es soweit. Dann soll die zweite Generation des VW Touareg zu den Händlern kommen.
Mit dem Modellwechsel wird der Geländewagen größer und bekommt mehr Leistung - er wird aber trotzdem rund 200 Kilogramm leichter und mit neuen Motoren auch sparsamer.
Dank der neuen Abmessungen soll die Neuauflage innen mehr Platz bieten. Weil zudem künftig die Rückbank um 16 Zentimeter verschoben werden kann, lässt sich das Ladevolumen hinter der elektrisch bedienten Klappe von 580 auf bis zu 1642 Liter erweitern.
Neben dem geringeren Gewicht und der verbesserten Aerodynamik sollen vor allem die serienmäßige Achtgang-Automatik und die neuen Motoren den Touareg sparsamer machen.
Erstmals wird es den Tourag auch als Hybrid-Modell mit einem V6-Benzindirekteinspritzer mit 245 kW/333 PS geben, der von einem 34 kW/47 PS starken Elektromotor unterstützt wird. Damit kann der Geländewagen mit bis zu 50 km/h auch rein elektrisch fahren. Der Durchschnittsverbrauch wird mit 8,2 Litern angegeben, der CO2-Ausstoß mit 193 g/km.
Gegenüber dem Vorgänger wächst der Touareg in der Länge und im Radstand um jeweils rund vier Zentimeter auf 4,80 und 2,90 Meter. Die Breite bleibt mit 1,93 Meter konstant, und die Höhe wurde zugunsten des Luftwiderstandes um zwei Zentimeter auf 1,71 Meter gesenkt.
Als vorerst einziger reiner Benziner wird der bekannte 3,6 Liter große V6-Direkteinspritzer mit 206 kW/280 PS angeboten. Dessen Verbrauch wurde um 2,5 auf 9,9 Liter gesenkt, was einem CO2-Ausstoß von 236 g/km entspricht.
Bei den Dieseln gibt es den weiterentwickelten V6-TDI mit 176 kW/240 PS und jetzt 7,4 Litern Verbrauch (195 g/km) sowie erstmals auch einen V8-Motor. Der 4,2-Liter aus dem Audi A8 erreicht hier 250 kW/340 PS und verbraucht 9,1 Liter km (239 g/km). Der V10-Diesel und der W12-Benziner werden aus dem Programm genommen.
Vorgestellt wird der neue Touareg offiziell auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März).
Dann wird man auch erfahren, was der Spaß kostet - denn Preise wurden von VW bislang noch nicht genannt.
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